Angst vor Tieren

Angst vor Tieren

Bei vielen Menschen lösen bestimmte Tiere starke innere Reaktionen aus. Häufig genannt werden etwa Spinnen, Schlangen, Hunde, Katzen, Pferde, Mäuse, Frösche, Bienen oder andere Kriechtiere.
Diese Ängste sind nicht ungewöhnlich. Im Alltag gelingt es vielen Betroffenen, sich zu arrangieren, indem sie entsprechende Situationen meiden oder Abstand halten. Dadurch scheinen diese Ängste zunächst gut kontrollierbar.
Mitunter gewinnt die Angst jedoch an Bedeutung. Wenn Vermeidung zunehmend Raum einnimmt, kann sich dies spürbar auf die Lebensqualität auswirken.
Begrenzung im Alltag
Tierängste können den Alltag auf subtile, aber weitreichende Weise beeinflussen. Wege werden bewusst gewählt, Orte gemieden und Aktivitäten eingeschränkt, um möglichen Begegnungen auszuweichen. Spaziergänge, Besuche, Freizeitgestaltung oder auch einfache Erledigungen werden zunehmend vorausgeplant. Diese ständige innere Wachsamkeit bindet viel Aufmerksamkeit und Energie und reduziert die Leichtigkeit im Alltag.
Methoden aus Psychotherapie, Hypnose und Mentalcoaching können dabei unterstützen, Tierängsten mit mehr Ruhe und innerer Stabilität zu begegnen.
Rufen Sie mich an und vereinbaren Sie mit mir persönlich Ihren Termin.
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Herzlich Christine Schnitzer
Ursachen für Tierphobien
Manchmal entsteht Angst durch die Verknüpfung mit einem ganz anderen Ereignis.
Ein zufällig anwesendes Tier wird dabei mit einem belastenden Moment verbunden – ohne dass das „Warum“ logisch erklärbar ist. Das innere System speichert diese Verbindung ab und reagiert künftig automatisch darauf. Solche Verknüpfungen bleiben bestehen, bis sie wieder als getrennte Erfahrungen wahrgenommen werden können.
Bei manchen Menschen liegt der Ursprung in einem direkten Erlebnis, etwa nach einem schmerzhaften oder erschreckenden Kontakt mit einem Tier. Begegnungen im Alltag können dann frühere Erinnerungen aktivieren und das innere Erleben prägen.
Auch aus evolutionärer Sicht ist Vorsicht gegenüber Tieren verständlich. Über lange Zeiträume hat der Mensch gelernt, aufmerksam zu sein und Gefahren früh zu erkennen. Diese Schutzmechanismen wirken bis heute nach.
Gedanken, innere Bilder und Bewertungen beeinflussen maßgeblich, was als gefährlich eingestuft wird. Mit einem veränderten Blickwinkel und neuen inneren Perspektiven kann sich auch das Erleben von Tierbegegnungen Schritt für Schritt wandeln.
Bekanntes Verhalten:

Flucht und Vermeidung gehören zu den ursprünglichsten Strategien im Umgang mit Angst.
So schnell wie möglich Abstand gewinnen oder Situationen von vornherein umgehen, vermittelt kurzfristig Sicherheit.
In manchen Fällen funktioniert das gut. Bei einzelnen Tieren oder klar begrenzten Situationen lässt sich diese Strategie oft umsetzen. In vielen Alltagssituationen wird Vermeidung jedoch zunehmend schwierig, da Tierbegegnungen kaum planbar sind – in der Stadt ebenso wie im ländlichen Raum.
Wenn Angst viel Raum einnimmt
Das Leben mit Tierangst kann zu anhaltender innerer Alarmbereitschaft führen. Gedanken kreisen um mögliche Begegnungen, Aufmerksamkeit richtet sich ständig auf mögliche Gefahren.
Angst gewinnt an Bedeutung, wenn sie sich wiederholt zeigt, ohne dass eine reale Bedrohung vorliegt, und sich bis zu starken körperlichen Reaktionen steigert. Diese Erfahrungen wirken sich nicht nur auf Betroffene selbst aus, sondern auch auf das soziale Umfeld.
Alltägliche Aufgaben rücken in den Hintergrund. Innere Unruhe, Anspannung oder Schlafprobleme können hinzukommen und den Alltag zusätzlich belasten.
Mit zunehmendem Verständnis für die eigenen inneren Reaktionen kann sich der Umgang mit Tierangst Schritt für Schritt verändern. Wenn innere Muster sich neu ordnen, entstehen wieder mehr Sicherheit, Wahlfreiheit und Gelassenheit im Alltag.

Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie Veränderung möglich wird.
Manchmal reicht ein erster Schritt, um wieder Klarheit und Orientierung zu gewinnen. Ich lade Sie herzlich ein, Kontakt mit mir aufzunehmen - in einem geschützten Rahmen besprechen wir alles Weitere in Ruhe.
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