Angst vor Verlust der Eltern

Angst vor Verlust der Eltern
Angst vor Verlust einer geliebten Person

Die Angst vor dem Verlust der Eltern kann bei einem Kind verschiedenst ausgeprägt sein und kann auch zu verschiedenen Zeitpunkten verschiedene Aspekte des Verlustes von Eltern oder einem Elternteil treffen. Sie kann auch nach dem Verlust einer nahestehenden Person entstehen - mit einem Mal hat das Kind auch Angst andere geliebte Menschen zu verlieren.
• Die Generelle Angst eines Kindes – Vor dem Alleinsein
• Die Angst, die Eltern durch Tod zu verlieren
• Die Angst, ein Elternteil durch Scheidung zu verlieren
Die Angst verlassen zu werden
Die Angst verlassen zu werden hängt mit der Angst vor dem Alleinsein zusammen. Dieser Angst bei Kindern, diesen Ängsten bei Kindern, kann nur Vertrauen entgegenwirken, das Vertrauen zu den Eltern, zu Mama und Papa, aber auch zu den Grosseltern wenn diese nahe Bezugspersonen für das Kind sind. Dieses Vertrauen wächst und wächst. Über die Jahre hinweg vertraut das Kind mehr und mehr den Eltern, den Grosseltern, den nahen Bezugspersonen, es vertraut darauf beschützt und umsorgt zu werden, immer mit den geliebten Menschen zusammen zu sein.
Die Generelle Angst eines Kindes – Vor dem Alleinsein
Bei der Angst vor dem Alleinsein bei Kindern geht es in der Mehrzahl der auftretenen Ängste um den Bereich der Trennungsangst – Trennungsängste. Sobald sie alleine sind, bekommen sie schnell das Gefühl von Angst. Die Angst verlassen zu werden, keinen Beschützer zu haben ganz auf sich allein gestellt zu sein. Die Kinder werden mit der dem Menschen innenwohnende Urangst konfrontiert – Der Angst vor dem Alleinsein. Ohne Gemeinschaft wäre der Mensch vor tausenden von Jahren gegenüber seinen Feinden machtlos gewesen. Das die Angst vor dem Alleinsein vor allem bei Kindern gehäuft auftritt, ist kein Zufall. Kinder können Situationen noch nicht so gut einschätzen.
Rufen Sie mich an und vereinbaren Sie mit mir persönlich Ihren Termin. Herzlich Christine Schnitzer
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Die Angst, die Eltern durch Tod zu verlieren
Eltern sollten das Thema Tod von ihren Kindern nicht fernhalten, mit den Kindern über den Tod sprechen. Erwachsenen fällt es oft schwer, den Kindern zu vermitteln, das das Leben endlich ist. Eine kindgerechte Erklärungen zu finden ist ein entscheidend dafür, wie Kinder mit dem Thema Tod umgehen. Mütter, Väter …..
"Kitty, die Familienkatze ist schon sehr alt. Ihr schwarz weisses Fell ist in den Jahren schon ein wenig glanzlos geworden, es sind mehr und mehr graue Härchen zu sehen. Kitty frisst auch nicht mehr so viel wie früher und ihre Bewegungen sind auch schon vom Alter gezeichnet. Kitty wird früher oder später sterben."
Wir, die Erwachsenen wissen das – Aber wie redet man mit Kindern darüber?
Wer das Thema Tod von seinen Kindern fernhält, um sie zu schützen, tut ihnen überhaupt keinen Gefallen. Denn: Der Tod gehört zum Leben dazu. Und das können Kinder nur verstehen, wenn man ihnen die Möglichkeit gibt, sich mit ihm auseinanderzusetzen.
"Das würden die Kleinen doch gar nicht verkraften!"- Für die meisten Eltern ist das gar nicht so einfach. Viele fürchten sich davor, ihrem Nachwuchs ein so schweres Thema zuzumuten. "Die Angst vor dem Tod steckt nämlich vor allem in den Köpfen der Erwachsenen." Kinder reagieren meist erst mal unbedarft auf das Thema.
Das Problem liegt oft bei Erwachsenen -Ihren Kindern anhand von Alltagssituationen anschaulich zu erklären, was es bedeutet, wenn ein Mensch oder auch ein Tier nicht mehr lebt. Kleine Kinder verstehen schon, dass Tote nicht mehr essen und trinken, dass sie keinen Schlaf mehr brauchen, nicht mehr mit uns reden können. Kindergartenkinder können dies sehr wohl schon unterscheiden, es ist nur eine Frage der kindgerechten Erklärung.
Naive Vorstellungen nicht nehmen - Die meisten Kinder haben eine sehr genaue Vorstellung davon, was mit Verstorbenen nach ihrem Tod passiert. Kinder glauben, dass Tote in den Himmel kommen oder dass sie zu Sternen oder Engeln werden. Eltern sollten ihren Kindern diese Vorstellungen unbedingt lassen.
Abschied nehmen kann helfen - Auch die Gelegenheit, sich von einer sterbenden Person oder auch vom Haustier zu verabschieden, kann den Kindern bei der Trauerbewältigung helfen.
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Herzlich Christine Schnitzer
Die Angst, die Eltern, oder ein Elternteil durch Scheidung zu verlieren
Scheidung, Trennung ist heutzutage ein Thema das beinahe jede zweite Familie betrifft. Davor ziehen sich oft jahrelang Konflikte innerhalb der Familie. Streitereien – laut oder stumm ausgetragen, belasten die Kinder und sie haben sehr oft bewusst oder unbewusst Angst das sich die Eltern trennen. Manchmal fühlen sich Kinder diesbezüglich auch schuldig, weil sie glauben, das sie Schuld wären an der Trennung der Eltern. - eine nicht zu unterschätzende emotionale Belastung.
Trennung der Eltern | Scheidung der Eltern - Welche Folgen hat eine Trennung der Eltern für das Kind? Welche Folgen hat eine Scheidung für das Kind?
Eine Trennung der Eltern ist für Kinder meist nie etwas Gutes und ist oft mit jahrelangen Konflikten verbunden [ Gewalt in Familien ].
Scheidung der Eltern | Die Trennung der Eltern – stellt für viele Kinder den ersten großen Einschnitt in ihrem Leben dar, die bisher heile Welter des Kindes ist brüchig geworden.
Zum ersten Mal lernt das Kind die Trauerarbeit kennen.
Trauern um den Verlust eines geliebten Elternteils - ihn oft nur mehr unregelmässig sehen zu dürfen, im schlimmsten Fall ihn gar nicht mehr zu sehen (Todesfall). Dem Kind muss nach so einem schweren Eingriff in sein gewohntes Leben eine Atempause gegönnt sein. Grundlegend braucht es nur den gesunden Menschenverstand, um weitestgehend im grünen Bereich zu handeln. Es gibt nur eine Mutter und einen Vater im Leben eines Kindes, im Leben eines Menschens.
Angst vor Verlust – Kinder in Rituale mit einbeziehen

Dazu tragen auch Abschiedsrituale bei, in die Eltern ihre Kinder mit einbeziehen sollten. Vielleicht ist eine Beerdigung nicht für jedes Kind geeignet. Aber man sollte Kinder abhängig von ihrem Alter und ihrer Reife wenigstens fragen, ob sie dabei sein wollen. Kindern die Möglichkeit geben sich zu verabschieden und gleichzeitig die Liebe zum verlorenen Menschen in seinem Herzen aufbewahren zu dürfen.
Wut, Rückzug oder fehlende Betroffenheit: Kinder trauern anders
Solange Kinder trauern, brauchen sie ein offenes Ohr und die Gewissheit, jemanden zu haben, dem sie ihre Trauer zumuten können. Eltern sollten sich aber nicht wundern, wenn ihre Kinder nicht weinen oder schon nach kurzer Zeit wieder fröhlich herumtoben. "Kinder trauern anders als Erwachsene"
Manche sind wütend und gereizt, viele ziehen sich zurück, andere führen ihr Leben normal weiter und zeigen gar keine Anzeichen von Betroffenheit. "Eltern müssen das akzeptieren“. Eine Gedenkstätte in Form eines Grabes oder eines symbolischen Steins kann eine Anlaufstelle für gemeinsames Trauern sein.
"So wie für Paulchen. Seit er tot ist, brennt abends eine Laterne an seiner Hundehütte." - ein Weg von vielen um ein geliebtes Lebewesen im Herzen weiterleben zu lassen - und zwar solange, wie es gebraucht wird.
“Altes ablegen, um NEUES zu gewinnen!”

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