Angst beim Schlafengehen

Angst beim Schlafengehen
Wenn Dunkelheit Angst macht
Viele Eltern kennen diese Abende.
Das Licht soll anbleiben. Das Einschlafen zieht sich. Tränen, Fragen, erneutes Aufstehen. Die Angst beim Schlafengehen gehört zu den häufigsten Ängsten im Kindesalter – und stellt Familien regelmäßig vor große Herausforderungen.
Die Angst vor der Dunkelheit zeigt sich oft plötzlich. Ein Kind, das tagsüber fröhlich und mutig wirkt, fühlt sich abends unsicher. Allein im dunklen Zimmer entstehen Bilder, die beängstigend wirken: Monster unter dem Bett, Gestalten im Schrank, Schatten an der Wand. Fantasie und Wirklichkeit verschwimmen.
Besonders häufig betrifft diese Angst Kinder im Vorschulalter, sie kann jedoch auch ältere Kinder begleiten. Eindrücke aus dem Alltag, Geschichten, Bilder oder Erlebnisse liefern den inneren Stoff, der sich abends verdichtet. Ein Vorhang wird zur Gestalt, ein Geräusch bekommt Bedeutung, das Dunkel fühlt sich bedrohlich an.
Für Eltern beginnt dann oft ein vertrautes Ritual: beruhigen, erklären, nachsehen, „Gespenster vertreiben“. Die Angst des Kindes ist dabei real – auch wenn Erwachsene wissen, dass keine Gefahr besteht.
Wenn Sie spüren, dass Ihr Kind abends mehr Sicherheit braucht, begleite ich Sie und Ihr Kind gerne persönlich.
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Herzlich Christine Schnitzer
Erwachsenenlogik trifft Kinderlogik
Viele Eltern versuchen es mit Erklärungen.
Mit Vernunft. Mit Logik. Doch genau hier entsteht oft Frustration – auf beiden Seiten.
Für Kinder fühlt sich das, was sie sehen und spüren, vollkommen real an.
Fantasie und Wirklichkeit gehen ineinander über. Ein Schatten ist kein Schatten, sondern etwas Bedrohliches. Ein Geräusch ist nicht einfach ein Geräusch. Die Angst beim Einschlafen ist für Kinder echt – körperlich spürbar und emotional überwältigend.
Sätze wie „Da ist nichts“ oder „Das bildest du dir ein“ erreichen Kinder in diesem Moment nicht. Auch gut gemeinte Erklärungen oder Aufforderungen wie „Schlaf jetzt einfach“ helfen selten weiter. Sie verstärken oft sogar das Gefühl, mit der Angst allein zu sein.
Kinder brauchen in diesen Situationen keine Gegenargumente, sondern ein Gefühl von Sicherheit. Die Angst verschwindet nicht durch Logik – sondern durch innere Beruhigung und emotionale Orientierung. 
Was hilft, wenn die Angst da ist?
In diesen Momenten hilft es, dem Kind innerlich zu folgen.
Nicht gegen die Fantasie zu argumentieren, sondern ihr Raum zu geben. Die Welt des Kindes ernst zu nehmen und gemeinsam wahrzunehmen, was gerade Angst macht.
Für Erwachsene wirkt diese Sichtweise manchmal fremd. Viele haben vergessen, wie real sich Ängste in der Kindheit angefühlt haben. Für Kinder ist dieses Erleben jedoch vollständig echt. Genau deshalb brauchen sie keine Relativierung, sondern Resonanz.
Entscheidend ist, dass das Kind spürt:
Da ist jemand, der zuhört. Jemand, der bleibt. Jemand, dem ich vertrauen kann. Ob Mama, Papa, Oma oder Opa – die anwesende Bezugsperson wird zum sicheren Gegenüber.
In dieser gemeinsamen Haltung verliert die Angst an Kraft. Monster, Gespenster und dunkle Gestalten müssen nicht „wegdiskutiert“ werden. Sie dürfen gemeinsam angeschaut, benannt und innerlich bewältigt werden. Sicherheit entsteht dort, wo sich ein Kind getragen fühlt.

Wenn Sicherheit fehlt
Viele Kinder haben einen festen Begleiter für die Nacht.
Der Teddy, der Hase, die Puppe – etwas, das bleibt, wenn das Licht ausgeht. Etwas, dem man alles anvertrauen kann. Für manche Kinder ist dieses Kuscheltier der einzige Schutz, den sie nachts spüren.
Und trotzdem reicht es manchmal nicht aus.
Die Angst kommt wieder. Das Einschlafen dauert lange. Das Kind ruft noch einmal. Oder liegt wach und angespannt im Bett.
Abendrituale geben Halt – Vorlesen, ein Lied, ein gemeinsamer Moment. Für viele Kinder ist das ein wichtiger Anker. Für manche jedoch bleibt trotz aller Bemühungen eine innere Unruhe zurück. Die Angst geht nicht ganz weg.
Wenn Eltern merken, dass ihr Kind abends immer wieder kämpft, sich nicht sicher fühlt oder nur schwer zur Ruhe kommt, entsteht oft das Gefühl: Allein schaffen wir das nicht mehr.
Genau hier darf Unterstützung beginnen.
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