Kinderhypnose

Angst vor dem Alleinsein

Angst vor dem Alleinsein

  

Christine Schnitzer

Bei der Angst vor dem Alleinsein bei Kindern betrifft es meistens den Bereich der Trennungsangst – Trennungsängste.

Die Angst vor dem Alleinsein - Das was bei Erwachsenen | Jugendlichen Erwachsenen ganz normal ist, dass diese es auch sehr genießen können ab und an mal „ganz“ allein zu sein, alleine Zeit „nur“ mit sich zu verbringen, ist bei Kindern einfach anders. Erwachsene und Junge Erwachsene entspannen sich, relaxen, in der heutigen Zeit wird mehr und mehr gechilled um aus dem Alltag vorübergehend auszusteigen.


Bei Kinder ist es anders, die Angst vor dem Alleinsein überkommt sie. Sobald sie alleine sind, bekommen sie schnell das Gefühl von Angst. Bei der Angst die aufkommt handelt es sich vor allem darum „verlassen“ zu werden. Die Angst verlassen zu werden, keinen Beschützer zu haben, ganz auf sich allein gestellt zu sein. Die Kinder werden mit der dem Menschen innenwohnende Urangst konfrontiert, der Angst vor dem Alleinsein.


Früher in alten Zeiten vor tausenden von Jahren war es wichtig für den Menschen, für uns Menschen mehr als wichtig, in der Gemeinschaft zu leben. Ohne Gemeinschaft wäre der Mensch vor tausenden von Jahren gegenüber seinen Feinden machtlos gewesen. Heute ist dies nicht mehr wichtig in unserem Lebensraum, da die wilden Tiere weit zurückgedrängt wurden oder gar nicht mehr vorhanden sind. Die Angst vor dem Alleinsein ist uns Menschen von damals noch geblieben und wohnt in jedem von uns, beim Einen kommt das Gefühl mehr hoch, beim Anderen weniger.

Zu dem, das das Kind mit der Urangst konfrontiert wird – kommt noch die Angst der eigenen kindlichen Gefühlen dazu mit der das Kind zusätzlich noch konfrontiert wird – mit dem was das Kind in diesen Momenten fühlt kommt es nicht zurecht.

 

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Herzlich Christine Schnitzer

 

Das die Angst vor dem Alleinsein vor allem bei Kindern vermehrt auftritt, ist kein Zufall. Kinder können Situationen noch nicht so gut einschätzen. Eine grosse Rolle spielt ebenso, dass Kinder eine andere Zeitwahrnehmung haben als Erwachsene.

Zeitwahrnehmung, das Zeitgefühl des Menschen
Das Zeitgefühlt entwickelt sich erst von der Kindheit an bis zum Erwachsenen. 5 Minuten, 10 Minuten, eine halbe Stunde, eine Stunde. Als Erwachsener können wir diese Zeiträume meist recht gut einschätzen, Kinder hingegen vergessen oft die Zeit, oder es kann nicht schnell genug gehen, das „geliebte“ Zeitpunkte schneller herbei ersehnt werden. Die Zeitwahrnehmung verändert sich entscheidend mit zunehmendem Alter und die Summe dem Erlebten.

"Wer weniger Neues erlebt, weniger Aufregendes erlebt, dem bleiben auch weniger Erinnerungen bestehen, im Rückblick an diese wenigen Erinnerungen erscheint die Zeitspanne kürzer."

Vielleicht kann sich der eine oder andere zurückerinnern an seinen letzten Urlaub.
Am Anfang ist ALLES NEU. Am Beginn des Urlaubs erkundet man meist gleich die neue unbekannte Umgebung, entdeckt die neue Landschaft, die neue Stadt, die landestypischen Gerichte, aber auch die Leute, Düfte alles ist „anders“ um uns herum, Urlaub eben. Die Zeit scheint sich weit zu dehnen, wir nehmen viel Neues wahr. Nach ein paar Tagen wird das Neue zur Gewohnheit. Nach dem Aufstehen schaut man aus dem Fenster, die Landschaft ist schon gewohnter, der See, das Meer, die Berge, man geht die eine oder andere schon gefundene Lieblingsrunde, kehrt bei seinem Lieblingslokal ein, langsam gewöhnt man sich daran. Nach nur wenigen Tagen, wird auch das Neue wieder um einiges weniger Neu.
Doch je mehr Neues und Emotionales man erlebt, desto mehr prägt sich im Gedächtnis ein – und desto länger wirkt ein Zeitraum im Nachhinein. Je älter Menschen werden, desto weniger offen ist man für Neues, wie aus der Entwicklung des Menschen bekannt ist.

Christine Schnitzer

 

Zurück zu den Kindern – Die Angst vor dem Alleinsein. Zudem das Kinder die Zeitspannen noch nicht so wahrnehmen wie wir Erwachsenen, merken Kinder erst mit zunehmender Lebenserfahrung, dass Mama und Papa doch wiederkommen und sie niemals allein zurücklassen werden.

Eine weitere Situation, die mit Alleinsein im weiteren Sinne zu tun hat – Die Eingewöhnungsphase in der Krabbelstube, die Eingewöhnungsphase im Kindergarten. Bei diesen Lebensabschnitten, die Kindern meist Probleme bereiten müssen Kinder besonders unterstützt werden.
Natürlich ist das Kind in der Krabbelstube, im Kindergarten nicht allein, doch das Kind ist von seinen Eltern getrennt und das genau ist das, was das Kind ängstigt. Besonders schwierig wird es für Kinder, die bisher kaum die Möglichkeiten gehabt hatten, andere Kontakte zu pflegen und sehr auf die Mutter bezogen, auf die Mutter fixiert sind. (Am Rockzipfel der Mutter hängen)
Andere Situationen des Lebens sind wiederum noch weniger vorhersehbar, ein Kind muss plötzlich ins Krankenhaus, in solchen Situationen bleibt meist nicht die Zeit um das Kind darauf vorzubereiten, auch keine Zeit für einfühlsame Gespräche und Erklärungen.

Je geborgener sich ein Kind fühlen kann, desto weniger Ängste kommen hoch. Geborgen und sicher, angstfrei.

Die Angst verlassen zu werden

Christine Schnitzer

Die Angst vor dem Alleinsein bei Kindern ist die Angst verlassen zu werden. Was dieser Angst bei Kindern entgegenwirken kann, ist Vertrauen. Das Vertrauen zu den Eltern, zu Mama und Papa, aber auch zu den Großeltern wenn diese nahe Bezugspersonen für das Kind sind. Dieses Vertrauen wächst über die Jahre hinweg vom Kind zu den Eltern, den Großeltern, wenn sich das Kind auf die Eltern, die Großeltern, die nächsten Bezugspersonen verlassen kann, 100 prozentig verlassen kann.
Wichtig und entscheidend ist die Reaktion der Eltern auf die Angst des Kindes bezüglich des Alleinseins. Nicht immer lassen sich die genauen Ursachen der Ängste bei Kindern erkennen, vielfach ist es auch gar nicht so notwendig dieses im Detail zu hinterfragen.

In erster Linie möchte das Kind ernst genommen werden. Es braucht jemanden, der ihm zuhört und es tröstend in den Arm nimmt. Und gerade für recht junge Kinder bewähren sich kleine Schritte.
„Mut machen aber nicht überfordern.“
Regelmäßige Kontakte zu Gleichaltrigen geben dem Kind die Möglichkeit, seinen Horizont zu erweitern und nicht übermäßig stark auf die Eltern fixiert zu sein. Gelingt dies, so wird sich ein Kind auch allein weniger ängstigen, da es bereits ein gewisses Selbstbewusstsein aufbauen konnte. Eltern sollten ihren Nachwuchs nicht allein lassen, wenn sie spüren, dass ihr Kind dazu noch nicht bereit ist.

Gegen die Angst des Kindes vor dem Alleinsein ist eine intakte Eltern-Kind-Beziehung die beste Voraussetzung. Ohne Vertrauen, Geborgenheit und Liebe kann die Kinderseele für immer verletzt werden. Dessen sollten sich Eltern bewusst sein.

Kindliche Verlustängste: Folgen für das ganze Leben. Frühe Verlustängste können Folgen für das restliche Leben haben.

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Herzlich Christine Schnitzer

 

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