Atmung
Wer schon einmal das Gefühl hatte, nicht richtig durchatmen zu können, weiß, wie beunruhigend das sein kann.
Manche Menschen beschreiben einen Druck auf der Brust. Andere haben das Gefühl, immer wieder tief Luft holen zu müssen oder nie ganz zufriedenstellend einatmen zu können. Wieder andere erleben Phasen, in denen sie ständig auf ihre Atmung achten und sich fragen, ob etwas mit ihnen nicht stimmt.
Oft beginnen damit Sorgen und Unsicherheit.
Wenn das Atmen plötzlich Aufmerksamkeit bekommt
Die meisten Menschen denken im Alltag nicht über ihre Atmung nach. Sie geschieht einfach.
Sobald jedoch Beschwerden auftreten, verändert sich etwas. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf jeden Atemzug.
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Bekomme ich genug Luft?
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Warum fühlt sich das so an?
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Ist das normal?
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Warum denke ich ständig daran?
Viele Betroffene berichten, dass genau diese Beobachtung die Anspannung zusätzlich verstärkt.
Wenn Belastungen körperlich spürbar werden
Unser Körper reagiert auf Stress, Sorgen und innere Anspannung. Oft geschieht das unbewusst.
Manche Menschen halten den Atem an, ohne es zu bemerken. Andere atmen flacher oder schneller. Wieder andere erleben ein Gefühl von Enge, obwohl medizinisch keine ausreichende Ursache gefunden wird.
Nicht selten entsteht dadurch ein Kreislauf aus Anspannung, Aufmerksamkeit und körperlichem Erleben.
Die Angst vor dem nächsten Mal
Wer einmal starke Atembeschwerden erlebt hat, beginnt häufig darauf zu achten, ob sie wieder auftreten.
Manche vermeiden körperliche Belastung. Andere beobachten ihren Körper ständig oder entwickeln Sorge vor Situationen, in denen die Beschwerden auftreten könnten.
Dadurch wird nicht nur die Atmung zum Thema, sondern oft auch das Gefühl von Sicherheit im eigenen Körper.
Der Körper spricht seine eigene Sprache
Atembeschwerden werden real erlebt. Sie sind weder eingebildet noch bewusst gesteuert.
Gleichzeitig zeigt sich gerade an der Atmung oft, wie eng körperliches und seelisches Erleben miteinander verbunden sein können.
Deshalb kann es hilfreich sein, nicht nur die Symptome selbst zu betrachten, sondern auch die Belastungen, Anspannungen und Lebensumstände, die sie begleiten.
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Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision
Praxis in Klagenfurt am Wörthersee · Feldkirchen in Kärnten